Start Die 152VO Rennklasse

Die Idee zu einer neuen RC-Rennklasse

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» Die Vorgeschichte
» Eine neue Rennklasse entsteht
» Der Garagengroove: die Philosophie von 152VO

 

Die Vorgeschichte

Unsere Geschichte beginnt im Spätsommer 2010. An einem regnerischen Sonntag surfte ich im Internet, wie immer auf der Suche nach schicken und ungewöhnlichen Booten. Eher zufällig fand ich auf » YouTube ein altes Video aus den 30er Jahren. Hemdsärmelige Männer trugen mit rassigen kleinen Sperrholzbooten Außenborder-Rennen aus. Und sie hatten ganz offensichtlich jede Menge Spass dabei:

Dieses Video war der erste Funke zu einer zündenden Idee: solche Bootsrennen der 30er- bis 50er-Jahre müsste man mit vorbildgetreuen RC-Modellen austragen! Und damit war der 152VO-Virus geboren, der sich wie ein Lauffeuer verbreitete und keine drei Jahre später halb Europa infiziert hatte.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. Februar 2015 um 10:58 Uhr

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Warum werden die Boote im M. 1 : 5,2 gebaut?

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Eine Sache war von Anfang an klar: da die 152VO-Rennklasse in erster Linie auf Spaß und richtig tolle Optik des Rennfelds auf dem Wasser abzielt, müssen natürlich alle Boote im gleichen Maßstab gebaut sein. Aber in welchem?

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. August 2013 um 15:34 Uhr

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Warum wählen wir ein Baujahr zwischen 1924 und 1960?

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Wann die ersten Outboard-Rennen veranstaltet wurden, weiss niemand so ganz genau. Alte Fotos belegen, dass schon in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts "Outboard-Rennen" ausgetragen wurden - mit Flachboden-Fischerkähne und kleinen 2-PS-Motörchen. Zum Teil waren es bereits organisierte Rennen, wie z.B. der frühe "Evinrude-Cup" (der eingestellt wurde, nachdem Boote mit Johnson-Motoren den Pokal gewannen). Es gab jedoch kein klares Schema und keine festen Rennregeln.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 28. April 2015 um 12:52 Uhr

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Die 152VO-Rennen

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152VO Competition Banner» How to get started
» Qualifying
» Closed Course Race
» Marathon Race
» Votings
» Drag Race


Erst wenn du auf dem Quartermile-Kurs Seite an Seite mit den anderen 152VO-Piloten um den Sieg gerungen hast, erst wenn du in jeder Kurve um jeden Zentimeter gefochten hast, erst wenn dein Prop schärfer und dein Fahrstil routinierter ist als der deiner Kontrahenten - erst dann weisst du, was 152VO-Rennen wirklich bedeuten! Denn das kontrollierte Highspeed-Fahren um einen definierten Kurs, auf dem dir fünf andere, gleich starke Boote bedrohlich nahe kommen, das gezielte "Erwischen" der Ideallinie in jeder einzelnen Runde, das Erkennen und taktische Nutzen von Fahrfehlern der anderen Boote, das reaktionsschnelle Ausweichen und Überholen... das sind Herausforderungen an dich selber, mit denen das einsame "Herumgondeln" auf einer freien Wasserfläche nicht ansatzweise vergleichbar ist.

152VO Vintage Outboard Racing - das ist anders als alle RC-Bootsrennen, die du bisher kennen gelernt hast. Es ist der ultimative Adrenalin-Kick in einer stilechten 50er-Jahre-Atmosphäre. Sexy, bunt, spannend und freundschaftlich. Das Highlight jedes Jahres ist die » Official 152VO Racing Team Competition: eine Vintage-Party der Extraklasse! 4 Tage lang erwecken wir die klassischen amerikanischen Outboard-Rennen zum Leben, lassen den Quartermile-Kurs brodeln und die Motoren brüllen. 4 Tage fernab des Alltags - in einer einmaligen Atmosphäre von vier Jahrzehnten Rennboot-Historie, einem stilechtem Vintage-Ambiente, pulsierendem Rock'n'Roll und einem grenzüberschreitenden, internationalem Teamgeist, der seinesgleichen sucht. Und mittendrin: die 152VO-Rennen, die deinen Puls zum Rasen und dein Adrenalin zum Kochen bringen werden! Bist du bereit für diesen Kick? Bist du Manns genug, im fairen Wettstreit deine eigenen Grenzen auszuloten? Dann bist du hier goldrichtig:

Welcome to the Races!

 

How to get started152VO Rennen

Die Teilnahme an einer 152VO-Competition ist denkbar einfach und für jedermann möglich. Du brauchst dafür:

  • natürlich vor allem einen » angemeldeten 152VO-Racer (mit der Anmeldung erhältst du automatisch deine individuelle Startnummer und das Registration Certificate für dein Boot)
  • eine Modellhalter-Haftpflichtversicherung, die ausdrücklich Rennboote beinhaltet (kann beim » DMO abgeschlossen oder zur bereits existierenden allgemeinen Haftpflicht dazu gebucht werden)
  • einen ausgedruckten » Fahrer- und Messbrief

Eine 152VO-Competition gewinnt man nicht etwa durch das schnellste Boot. Denn reine Materialschlachten, Leistungswahn und pure Endgeschwindigkeit interessieren uns herzlich wenig. Um die Trophy des "High Point Winners" nach Hause tragen zu dürfen, braucht es weit mehr: es geht um die individuelle Mischung aus fehlerfreiem / rücksichtsvollem Fahren, stillechtem Modellbau mit authenischen Details, guten / individuellen Ideen, Rock'n'Roll im Blut und nicht zuletzt einer sinnvollen Taktik, die die Stärken und Schwächen des Einzelnen berücksichtigt. Kurz: Egomanen haben kaum eine Chance, aber jeder neu eingestiegene Teamplayer kann mit einer guten, ausgewogenen Gesamtstrategie auf Anhieb den Sieg erringen.

 

Qualifying

152VO Rennen

Die Qualifizierung ("Qualifying") ist so etwas wie die "Generalprobe" vor den eigentlichen Rennen. Im Qualifying beweist du, dass dein Boot sicher und fahrtüchtig ist und dass du deinen Racer auf dem Quartermilekurs beherrschst. Denn für viele Neueinsteiger bedeutet das Qualifying gleichzeitig: zum ersten Mal auf einem Rennkurs zu fahren.

Gleichzeitig dient das Qualifying dazu, deine Rundenzeiten zu ermitteln - eine wichtige Information für den optimal geplanten fliegenden Start beim Closed Course Rennen.

Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, welche Endgeschwindigkeit dein Boot erreicht, denn du wirst in den nachfolgenden Rennen immer auf gleich starke Gegner treffen. In diesem  Augenblick geht es nicht um den stärksten Motor, sondern allein um sichere, kontrollierte Fahrweise auf der Ideallinie. 

Die Qualifyings werden in Vierergruppen gefahren. Die vier Boote stehen zu Beginn vor der Startlinie, der Zeiger der Startuhr rückt unaufhaltsam auf "Null" vor. Zwei grüne Leuchten und ein akustisches Signal signalisieren den Start. Nun geht es nur noch darum, drei Runden fehlerfrei in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren. Denn wenn du eine Boje verfehlst oder dein Boot wegen technischer Defekte liegen bleibt, gilt dieser Qualifying-Versuch als "nicht bestanden". Vier Versuche hast du, zwei davon musst du bestehen, um dich für die nachfolgenden Rennen zu qualifizieren.

Mit wie vielen Booten du an der Competition teilnimmst, bleibt dir überlassen. Wenn du mehrere 152VO-Racer besitzt, kannst du nur mit einem oder mit mehreren Booten teilnehmen. Allerdings muss jedes Boot, dass du im Rennen einsetzt, zuvor ein erfolgreiches Qualifying absolviert haben.

 

Closed Course Race

Das Closed Course Race findet - genau wie alle anderen Rennen - auf dem Quartermile-Ovalkurs statt. Der Quartermile-Kurs ist durch 8 Bojen definiert und misst 78 x 18 Meter. Eine Runde ("Lap") ist also genau 176,55 Meter lang - wenn du die Ideallinie erwischst!

152VO RennenDas Closed Course Race wird i.d.R. in Gruppen von 5 Booten gefahren (min. 4 bis max. 6 Boote). Ein Rennen ("Heat") führt über 15 Runden, also über eine Gesamtdistanz von 2,65 Kilometer. Gleich zu Beginn wird es äusserst spannend, denn das Rennen beginnt mit fliegendem Start. Nach einer zweiminütigen Vorbereitungszeit ("Preparation Phase") werden die Boote in der letzten Minute vor dem Start aufs Wasser gesetzt und fahren in den Quartermile-Kurs ein. Es bleibt allein dir überlassen, ob du diese Minute bereits mit Highspeed fährst oder die Sache lieber etwas gemässigter angehen lässt - dein Boot darf nur nie stehen bleiben!

Sobald die Startuhr mit grünem Licht und akustischem Signal den Rennbeginn signalisiert, sollte sich dein Boot möglichst kurz vor der Startlinie befinden und sie mit möglichst hohem Tempo überqueren. Denn wer erst hinter der Startlinie Vollgas gibt, wird mit Sicherheit schon auf diesen ersten Metern von seinem taktisch klügeren Verfolger überholt. Und wenn du die Startlinie zu früh überquerst - dann wird dir diese erste Runde gestrichen. Ein guter Start ist also bereits die halbe Miete.

Closed Course Races werden in zwei Durchgängen ("Heats") gefahren. Gewinner wird derjenige, der die beste Gesamtplatzierung aus beiden Heats erreicht.

 

Marathon Team Race

Die Königsdisziplin des Outboard Racings: 96 Runden Nonstop-Nervenkitzel über eine Gesamtdistanz von 16,95 Kilometer! Eine gnadenlose Herausforderung für Pilot und Maschine - cool wie James Dean, scharf wie Chili, sexy wie die Kurven von Brigitte Bardot. Bist du bereit für diese Herausforderung? Und wirst du es schaffen, bis zur allerletzten Runde deine Nervenstärke zu bewahren?

96 Runden - wie ist das in der Praxis machbar? Beim Marathon Race treten 5 gleich starke Teams gegeneinander an. Jedes Team besteht aus 3 (max. 4) Booten. Jedes dieser 3 (bzw. 4) Boote muss während des Rennens mindestens einmal den Akku wechseln und mindestens zweimal auf dem Rundkurs gefahren sein. Praktisch sieht das so aus: ein Team startet mit Boot 1, fährt (idealerweise) 16 Runden, dann folgt Boot 2 (wieder 16 Runden), dann Boot 3. In der Zwischenzeit wechselt Boot 1 den Akku und kommt dann wieder für 16 Runden aufs Wasser. Analog dazu gilt das Gleiche für die weiteren Boote. Im Durchschnitt ist also jedes Boot 2 x 16 Runden auf dem Kurs unterwegs (2 x 16 = 32 Runden / 32 x 3 Boote = 96 Runden). 

152VO RennenDie Bootswechsel erfolgen fliegend: sobald Boot 1 deines Teams die Ziellinie überquert hat, darf Boot 2 deines Teams die Startlinie überqueren. Bei 5 Teams sind also immer 5 Boote gleichzeitig auf dem Wasser.

Wie oft ihr während des Marathons die Boote wechselt, in welcher Reihenfolge ihr fahrt, ob ihr mit dem ersten Boot nur 3 Runden und mit dem zweiten 19 Runden fahrt - all das bleibt alleine euch und eurer Teamtaktik überlassen! Nur eins müsst ihr auf jeden Fall vermeiden: einen Ausfall wegen Energiemangels! Denn wenn ein Boot mit leeren Akkus liegenbleibt, hat sich euer Team verzockt. Dann heisst es "DNF" (did not finish) - euer Team ist vorzeitig draussen. Wenn jedoch eine gerissene Flexwelle oder ein verlorener Propeller der Grund für den Ausfall eines Boots ist, dann dürft ihr mit einem anderen Boot das Rennen wieder aufnehmen.

Beim Marathon Race geht es also vor allem darum, mit der richtigen Teamstrategie, "sauberen" (= schnellen) Wechseln und routinierter Fahrweise (möglichst nahe der Ideallinie) als erster die 96 Runden zu beenden. Und eins versprechen wir euch jetzt schon: diese 96 Runden werdet ihr nicht so schnell vergessen! Denn am Schluss wisst ihr genau, wie es um eure ganz persönliche Nervenstärke bestellt ist.

 

Votings

152VO Rennen

Wir haben es schon eingangs erwähnt: eine Competition gewinnt man nicht mit dem schnellsten Boot! Denn parallel zu den Rennen tritt die 152VO-Jury zu den Votings an. Dieses dreiköpfige Juroren-Team wählt in 6 Kategorien die 5 besten Boote aus. Hier geht es um das schönste Boot, das beste Finish, das beste Cockpit, die vorbildgetreuste Fahrerfigur, den schönsten Außenborder - aber auch um den besten Rookie (Neueinsteiger). Bei den Votings kann also jeder seine individuellen Stärken ins Spiel bringen und auf seinem "Spezialgebiet" auftrumpfen.

Bei einer 152VO-Competition sind (theoretisch) bis zu 4.400 Punkte erreichbar. Sie ergeben sich aus max. 800 Punkten im Closed Course, max. 800 Punkten im Marathon und max. 2800 Punkten in den 6 Votings. Eins ist klar: niemand wird es schaffen, sowohl alle Rennen als auch sämtliche Votings zu gewinnen. In der Praxis sind 1000 Punkte bereits ein stolzes Ergebnis!

 

Drag Race

152VO RennenWenn es am Ende einer Competition zu einem Punktgleichstand der beiden vordersten Plätzen kommen sollte, wird es noch ein letztes Mal spannend: dann wird ein Drag Race ("Beschleunigungsrennen") ausgetragen.

Es wird nur eine einzige Runde gefahren, Mann gegen Mann, kurz und heftig. Wer diese eine Runde (mit stehendem Start!) als erster beendet, ist der Sieger der 152VO-Competition! Er erhält für ein Jahr die Trophäe des "152VO High Point Winners", sein Punktergebnis wird in der "Hall of Fame" verewigt.

Wenn es einem Piloten je gelingen sollte, die 152VO-Trophäe zum dritten Mal zu erringen - dann bleibt sie für immer bei ihm!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. April 2018 um 14:30 Uhr  
 

Speed Records und Time Trials: die 152VO-Rekorde

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Ready - GO!!!

High-Speed-Rekordversuch

Einer der spannendsten Momente auf den jährlichen 152VO-Competitions sind die Rekordversuche. Nur die besten Fahrer werden zu den Speed-Records eingeladen. So ist es bereits eine Auszeichnung, an der Startlinie stehen zu dürfen. Und ab diesem Zeitpunkt gibt es keine vornehme Zurückhaltung, keine Regeln und kein Halten mehr: das ist ein Wettkampf "Mann gegen Mann", da wird alles rausgeholt, was möglich ist. Denn nur ein Einziger kann gewinnen, es gibt keinen Zweitplatzierten.
Wer wird der schnellste 152VO-Rennpilot der Welt?


Regeln? Vollgas!

Die Rekord-Regeln sind denkbar einfach, genau wie in den 1950er Jahren beim "großen Vorbild". In jeder Division (VO- und VX-Utility, VO- und VX-Hydro) werden die drei schnellsten Fahrer der Closed-Course-Rennen eingeladen, an den Rekordversuchen teilzunehmen. Es werden also auf jeder Competition maximal 12 Fahrer zum Rekordversuch zugelassen (4 Divisions mal 3 Fahrer). Jeder Rekordfahrer absolviert vier Runden auf dem Quartermile-Kurs mit fliegendem Start. Dabei wird die Gesamtzeit, die vier Rundenzeiten und die absolute Höchstgeschwindigkeit gemessen. So können pro Fahrer bis zu drei offizielle Weltrekorde erzielt werden:

 

1.) High Speed Record

Gewertet wird die absolute Maximalgeschwindigkeit, die während der vier Rekordrunden erzielt wurde.

Division Max. Geschwindigkeit Fahrer Boot Ort Datum
VO-Utility 51,4 km/h
Jeroen Verkuijl / NL
VO-313
Irenensee / Uetze / DE 2018-08-04
VX-Utility
44,0 km/h
Marvin Birkefeld
VX-235
Irenensee / Uetze / DE 2018-08-04
VO-Hydro
56,3 km/h
Lex Verkuijl / NL VO-71 Irenensee / Uetze / DE 2018-08-04
VX-Hydro
- DNF - -
-
-
-


2.) One Mile Record

Gewertet wird die absolut höchste Durchschnittsgeschwindigkeit über eine Meile Distanz (4 Quartermile-Runden).

Division Ø Geschwindigkeit (Zeit)
Fahrer Boot Ort Datum
VO-Utility 33,15 km/h (76,69 sec.)
Jeroen Verkuijl / NL
VO-313
Irenensee / Uetze / DE 2018-08-04
VX-Utility
30,39 km/h (83,65 sec.)
Marvin Birkefeld / DE
VX-235
Irenensee / Uetze / DE 2018-08-04
VO-Hydro
30,64 km/h (82,98 sec.)
Lex Verkuijl / NL
VO-71
Irenensee / Uetze / DE 2018-08-04
VX-Hydro
- DNF -
-
-
-
-


3.) Fastest Lap

Gewertet wird die absolut schnellste Rundenzeit auf dem Quartermile-Kurs.

Division Zeit Fahrer Boot Ort Datum
VO-Utility 18.92 sec.
Jeroen Verkuijl
VO-313
Irenensee / Uetze / DE 2018-08-04
VX-Utility
20.24 sec. Marvin Birkefeld
VX-235
Irenensee / Uetze / DE 2018-08-04
VO-Hydro
20.15 sec. Lex Verkuijl / NL
VO-71 Irenensee / Uetze / DE 2018-08-04
VX-Hydro
- DNF - -
-
-
-

 

Zertifikat High-Speed-RekordOffizielle (gewertete) und inoffizielle (nicht gewertete) Rekorde

In den oben stehenden Tabellen sind die offiziell gemessenen und zertifizierten Rekorde verzeichnet. In Einzelfällen wurden "inoffiziell" noch deutlich schnellere Boote gemessen.

So erzielte z.B. Ingo Wagener auf seiner VX-906 eine absolute Spitzengeschwindigkeit von 66,0 km/h in der Division VX-Utility (7th Competition 2018 in Uetze) - also stolze 50% schneller als der offiziell gemessene Rekord.

Ingos Bestleistung konnte jedoch nicht als neuer Weltrekord gewertet werden, da er die erforderlichen vier Runden nicht beendet hat (Ausfall in der ersten Runde).

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 12. September 2018 um 20:34 Uhr  
 

Die Klassenregeln

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152VO Closed Course Rennen

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» Yardstick und Setups
» Die Rennregeln
» Die Votings

Am Anfang stand nur der Wunsch, gemeinsame Rennen mit historischen Outboard-Racing-Modellen auszutragen, die alle im gleichen Maßstab gebaut sind. Dann kam jedoch schnell die Einsicht, dass es ohne Regeln nicht geht, wenn man wirklich Spass haben will. Denn diese Boote sind alles andere als langsam! Fehlende oder schlecht durchdachte Regeln bedeuten: häufige Unfälle, technische Defekte und gefährliche Verletzungen. Das braucht niemand!

Auch wenn es auf den ersten Blick "viel" aussehen mag: der Schein trügt! Du wirst sehr schnell feststellen, dass die meisten Regeln einfach ganz selbstverständlich sind. Der Text wirkt nur deshalb recht lang, weil die Regeln sehr ausführlich erklärt sind. Das erspart Fehlinterpretationen. Unterm Strich sind es eindeutig weniger Regeln als in jeder anderen Rennklasse!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. Juli 2013 um 12:46 Uhr

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